Pollenca
Die Stadt Pollenca wurde von Siedlern gegründet, die dem zu nah am Meer gelegenen
Alcúdia wegen der ständigen Piratenüberfälle im 14. Jahrhundert den Rücken kehrten.
Weiter landeinwärts gelegen gründeten sie eine Stadt, der sie den alten Namen Alcúdias
zur Römerzeit (Pollentia) gaben. Der Erfolg der Aktion war allerdings nur mäßig, denn der Ort
wurde im 16. Jahrhundert von Piraten vollständig niedergebrannt und mußte neu aufgebaut werden.
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Besichtigungen
Als einziges Überbleibsel aus der Römerzeit ist im Norden der Stadt,
am Fuße des Kalvarienberges, die gut erhaltene Doppelbogenbrücke zu besichtigen.
Zum Kalvarienberg, nördlich der Stadt, steigt man eine steile Treppe über 365 Stufen hinauf.
Oben angekommen findet man eine kleine Walfahrtkapelle, die am Karfreitag Ausgangspunkt für
die alljährliche Prozession ist.
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Ausflugsziele
Das Cap de Formentor ist der nördlichste Punkt Mallorca´s. Von der Plattform am Leuchtturm aus
hat man eine beeindruckende Panoramasicht über die zerklüftete Küste im Norden der
Insel mit ihren bis zu 400 m steil abfallenden Felswänden. Einziges Problem ist im Sommer der
Parkplatzmangel am Leuchtturm, so dass es dort teilweise ziemlich eng zugehen kann.
Fährt man durch Alcúdia Richtung
Can Picafort findet man an der Straße zwischen beiden Orten das alte römische Theater und
die Ausgrabungen der Stadt Pollentia, der Namenspatin für das heutige Pollenca.
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